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Hinduismus

Hinduismus. Moralische Ordnung und Glaube. Inhaltsverzeichnis. Die vier Lebensstadien Dharma, das oberste Gesetz Moksha, die Erlösung Zusammenfassung des Glaubens. Die vier Lebensstadien. Vorstellungen über den Ablauf des ganzen Lebens entwickelt Stufenordnung des Lebens

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Presentation Transcript


  1. Hinduismus Moralische Ordnung und Glaube

  2. Inhaltsverzeichnis • Die vier Lebensstadien • Dharma, das oberste Gesetz • Moksha, die Erlösung • Zusammenfassung des Glaubens

  3. Die vier Lebensstadien • Vorstellungen über den Ablauf des ganzen Lebens entwickelt • Stufenordnung des Lebens • Insgesamt vier Lebensstadien (Ashramas) • Frauen stehen dem Mann zur Seite 1. Schüler (Brahmacharin) 2. Ehe und Familienvater (Grihastha) 3. Waldbewohner (Vanaprastha) 4. Askete (Sannyasin)

  4. Lebensstadium 1: Schüler • Erlernen der Pflichten der Religion • Leben bei einem Brahmanen (Guru) • Aufnahmeritus um in eine der drei oberen Kasten aufgenommen zu werden; heilige Schnur für den Schüler (Erinnerung an die Nabelschnur, 2. Geburt durch den Lehrer) • Wichtigste Aufgabe: Studieren der heiligen Schriften • Beherrschung der Kastenregeln für Essen, Trinken und Ehe • Völlige sexuelle Enthaltsamkeit ist Pflicht • Am Ende dieses Lebensstadiums flüstert der Guru dem Schüler sein persönliches Mantra (den „Spruch des Lebens“) ins Ohr, der ihm im weiteren Leben stets begleitet • Der Schüler muss seinen Guru anschließend entlohnen

  5. Lebensstadium 2: Ehe und Familienvater • Aufgaben: Ehemann, Familienvater und Haushaltsvorstand • Recht: Sexualität und Drang nach Macht • Pflicht: Söhne zeugen, Reichtum erwerben, Gastfreundschaft pflegen, andere von dem erworbenen Besitz unterstützen

  6. Lebensstadium 3: Waldbewohner • Rückzug, wenn der Familienvater alt geworden ist, Kinder versorgt sind, erste Enkel geboren worden ist • Früher zog er sich in den Wald, heute zieht er sich in sein Haus zurück • Jetzt kann er für sich und mit seiner Frau das tun, was im Leben vernachlässigt wurde. Beide sollen anspruchslos Leben, Opfer darbringen und meditieren

  7. Lebensstadium 4: Askete • Verzicht auf alles, kein Besitzt mehr • Völlig allein, Leben nur noch vom Betteln • Hilft seinen Mitmenschen durch seine eigene Lebenserfahrungen • Seine Gedanken kreisen vor allem um Atman und Brahman • Durch Meditation versucht er die endgültige Befreiung aus dem ewigen Kreislauf der Welt zu erlangen und so zur Erlösung zu kommen

  8. Schlussfolgerung: • Realität: Nur wenige Hindus folgen diesem von der Tradition empfohlenen Lebensweg, die meisten kommen nicht über das zweite Stadium hinaus und das vierte ist auch nicht Pflicht. Aber die vier Lebensstadien behalten dennoch ihren Sinn, weil sie dem Hindu den idealen Lebensweg zeigen.

  9. Dharma, das oberste Gesetz Dharma ist das oberste Gesetz der Welt. Es gilt für das Universum und für alle Menschen. Es ist nicht für alle Lebensstufen und Kästen gleich. • Andere Grundvorstellungen von Gott, Welt und Mensch • Welt bewegt sich im ewigen Kreislauf (Samsara) • Mensch lebt so, wie er es sich verdient hat (Karma) • Welche Lebensbedingungen (Mann, Frau, Weiser, Dummkopf…) er hat, hängt von seinen guten und bösen Taten im früheren Leben ab • Man kann nur richtig leben, wenn man auf seine Bestimmungen achtet, die sich aus dem Dharma ergeben. • Fazit: Die Ordnung der Welt ist moralisch • Vergangenheit bestimmt • Zukunft nicht vorbestimmt: - man kann sich bessern bzw. verschlechtern

  10. Samsara- der ewige Kreislauf des Lebens

  11. Moksha, die Erlösung Das wichtigste Ziel, das Hindus erreichen wollen ist die Ausscheidung aus dem ewigen Kreislauf des Lebens und nicht mehr wiedergeboren zu werden. (Befreiung vom Karma-Gesetz)

  12. Erlösung durch Erkenntnis („Jnana-Marga“):- Schwerster Weg (Meditation und Konzentration)- Voraussetzung: Begierde, Reichtum und Macht - Nur wer alle Wesen in seinem Selbst („Atman“) und sein Selbst in allen Wesen erkennt, vor dem wird sich auch das Eine und Absolute („Brahman“) nicht verbergen- „ tat tvam asi“ („Das bist du“): höchste Erkenntnis, d.h., dass Atman und Brahman identisch sind (trägt den Menschen aus der schlechten Wirklichkeit des Scheins hinaus)  Seine Erkenntnis bringt ihm Erlösung

  13. Erlösung durch Handeln („Karma-Marga“):-Erlösung wird durch gute Taten erlangt • Erlösung durch Liebe („Bhakti-Marga“):-Königsweg der Erlösung-Erlösung durch Liebe zu Gott

  14. Zusammenfassung • Das Leben wird von den vier Lebensstadien bestimmt • Glaube an einen, mehrere oder gar keinen Gott/ Götter • Glaube an den ewigen Kreislauf des Lebens

  15. Vielen Dank für Ihre/eure Aufmerksamkeit!!!Wir hoffen, Sie/ihr habt etwas dazu gelernt und es hat Ihnen/euch ein bisschen Spaß gemacht.Anna, Leonie, Malena, Mara und Sarah

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