1 / 58

Der europäische Wohlfahrtsstaat

Der europäische Wohlfahrtsstaat. Übung für Fortgeschrittene „Empirisch- vergleichende Sozialstrukturanalyse Europas“ Referenten: Carina Leesch, Oleksandr Streltskyy, Christina Mootz. Gliederung. Was ist der Wohlfahrtsstaat? 2. Entwicklung des Wohlfahrtsstaates

alton
Download Presentation

Der europäische Wohlfahrtsstaat

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Der europäische Wohlfahrtsstaat Übung für Fortgeschrittene „Empirisch- vergleichende Sozialstrukturanalyse Europas“ Referenten: Carina Leesch, Oleksandr Streltskyy, Christina Mootz

  2. Gliederung • Was ist der Wohlfahrtsstaat? 2. Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.1 Ursachen der Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.2 Ursachen der Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten • Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten 3.1Klassifizierung verschiedener Wohlfahrtsstaaten 3.1.1 Esping-Andersen-Modell 3.1.2 Beveridge vs. Bismarck-Modell 3.1.3 Bonoli-Modell 3.2 Effektivität der verschiedenen Wohlfahrtsstaaten in Bezug auf… 3.2.1 …Beschäftigung 3.2.2 …Armut 3.2.3 …Rentensystem 3.2.4 …Gesundheitswesen

  3. Gliederung • Die Zukunft „Wohlfahrtsstaat“ 4.1 Reformfähigkeit 4.2 Finanzierbarkeit des Wohlfahrtsstaates 4.3 Offene Probleme und Herausforderungen 4.3.1 Arbeitslosigkeit 4.3.2 Globalisierung und Individualisierung 4.3.3 Verteilungskonflikte

  4. 1. Was ist der Wohlfahrtsstaat?

  5. Definition • Steuert wirtschaftliche und gesellschaftliche Abläufe • Ressourcen für Gleichheit der Lebenschancen: • Einkommen • Gesundheit • Wohnen • Bildung

  6. Hauptmerkmale eines Wohlfahrtsstaates: • Demokratie • Gelenkte Marktwirtschaft • soziales Sicherungssystem

  7. Staatliche Bedarfsdeckung kann erfolgen durch: • Güter und Dienste • Monetäre Sozialleistungen

  8. Finanzierung der Sozialleistungen möglich durch: • allgemeine Steuern • spezielle Steuern • Beiträge zu Sozialversicherungen -> bedarfsorientierte Leistungsorientierung -> beitragsorientierte Leistungserbringung

  9. Finanzierung der Sozialleistungen möglich durch: • allgemeine Steuern • spezielle Steuern Ziel: Sicherung des Existenzminimums • Beiträge zu Sozialversicherungen Ziel: Lebensstandardsicherung -> bedarfsorientierte Leistungsorientierung -> beitragsorientierte Leistungserbringung

  10. 2. Entwicklung des Wohlfahrtsstaates

  11. 2.1 Ursachen der Entwicklung des Wohlfahrtsstaates strukturelle Bedingungen: • Industrialisierung → Veränderte Arbeitsbedingungen → unfaire Arbeitsverträge → keine Absicherung für behinderte Personen • Urbanisierung → Konzentration der Arbeiter in Städten → besseres Kommunikationssystem

  12. 2.2 Ursachen der Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten • These der Pfadabhängigkeit: Entscheidungen, die vor mehr als einem Jahrhundert getroffen wurden, beeinflussen immer noch die aktuelle Form des Wohlfahrtsstaates

  13. Mögliche Einflussvariablen auf die unterschiedliche Entwicklung des Wohlfahrtsstaates: • sozioökonomische Entwicklung (funktionalistischer Ansatz) • Mobilisierung der Arbeiterklasse (interessentheoretischer Ansatz) • rechtsstaatliche Entwicklungen (institutionalistischer Ansatz)

  14. Hypothese 1: sozioökonomische Entwicklung und Mobilisierung der Arbeiterklasse haben positiven Einfluss auf Entwicklung des Wohlfahrtsstaats

  15. Einführung sozialstaatlicher Gesetzte in Abhängigkeit von der sozioökonom. Entwicklung Einführung sozialstaatlicher Gesetzte in Abhängigkeit von der polit. Mobilisierung - Nicht sig. - Sig. -> keine Bestätigung der Hypothese

  16. Empirische Überprüfung: • Hypothese muss verworfen werden • Aber bei Zusammenfassung von verschiedenen sozialstaatlichen Gesetzen: Auswirkung von sozioökonomischer Entwicklung und Mobilisierung der Arbeiterklasse auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklung

  17. Zusammenfassung sozialstaatlicher Gesetze, die in ähnlichen Zeiten stattgefunden haben

  18. Mobilisierung der Arbeiterklasse Sozioök. Entwicklung -> Bestätigung der Hypothese

  19. Hypothese 2: Konstitutionell-dualistische Monarchien neigen zu früherer Einführung von sozialstaatlichen Elementen, als parlamentarische Demokratien Mögliche Gründe: • Monarchien mussten versuchen, Loyalität der Arbeiterklasse zu verfestigen • staatlicher Bürokratie ermöglichte Durchführung solcher Systeme

  20. -> Bestätigung der Hypothese

  21. Empirische Überprüfung: · Wahrscheinlichkeit zur Einführung von sozialstaatlichen Elementen ist in konstitutionell-dualistischen Monarchien höher → Bestätigung der Hypothese · Ausweitung des Wahlrechts hat in Demokratien, nicht aber in Monarchien, positiven Einfluss auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklung

  22. Gliederung • Was ist der Wohlfahrtsstaat? 2. Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.1 Ursachen der Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.2 Ursachen der Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten • Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten 3.1Klassifizierung verschiedener Wohlfahrtsstaaten 3.1.1 Esping-Andersen-Modell 3.1.2 Beveridge vs. Bismarck-Modell 3.1.3 Bonoli-Modell 3.2 Effektivität der verschiedenen Wohlfahrtsstaaten in Bezug auf… 3.2.1 …Beschäftigung 3.2.2 …Armut 3.2.3 …Rentensystem 3.2.4 …Gesundheitswesen

  23. 3.1.1 Esping-Andersen- Modell Klassifizierung der Wohlfahrtstaaten nach Esping-Andersen • Bis Ende 1970 dominieren die funktionalistischen Ansätze: • Operationalisierung über die Sozialausgabenquoten. • Kritik: die Sozialausgabenquoten sagen nichts über ·       die Wirkungen und Effektivität der Ressourcenverwendung, ·       Verteilungswirkungen (Veränderung sozialer Ungleichheit)

  24. 3.1.1 Esping-Andersen-Modell Vergleichskriterien nach Esping-Andersen: • Anlehnung an Marshall: soziale Staatsbürgerschaft. • Die Gewährung sozialer Rechte als Hauptindikator des WS-Vergleichs. • Indikatoren des Vergleichs: wie und inwiefern soziale Rechte gewährt werden: ·De-Kommodifizierung: Status der Individuen gegenüber dem Markt ·Soziale Stratifizierung: Das Verhältnis zwischen Staatsbürgerrechten und sozialen Klassen (Veränderung sozialer Ungleichheit) ·        Die Rolle des Staates, der Familie und des Marktes für die Wohlfahrt der Individuen.

  25. 3.1.1 Esping-Andersen-Modell De-Kommodifizierung • Individuelle (Un-)abhängigkeit vom Markt • Bezug auf die erbrachten Dienste oder den Status einer Person • Alternative Mittel der Wohlfahrtproduktion • Stärkt den Arbeiter, schwächt die Autorität des Arbeitsgebers • Nach Esping-Andersen ist „De-Kommodifizierung (…) äußerst umstrittene Frage.“ • Sozialfürsorge bringt wg. niedriger Leistungen und Stigmatisierung geringe De-kommodifizierung mit sich und stärkt den Markt. • Zwangsversicherungen bringen keine wirkliche De-Kommodifizierung, da die Leistungen von den früher geleisteten Beiträgen, und damit von der Erwerbstätigkeit abhängen. • Soziale Versorgung ist am meisten de-kommodifizierend, da die Grundsicherungsleistungen für alle gleich sind und unabhängig von Einkommen erfolgen.

  26. 3.1.1 Esping-Andersen- Modell Soziale Stratifizierung • Wohlfahrtstaat ist ein Instrument zur Korrektur sozialer Ungleichheit und Strukturierung von Lebenslagen • Sozialfürsorge soll soziale Gegensätze vermindern, verstärkt sie aber durch Stigmatisierung. • Zwangsversicherung nach Equivalenzprinzip reproduziert die Ungleichheit • das universalistische System fördert dagegen Statusgleichheit

  27. Wohlfahrtstaatliche Regime nach Esping-Andersen: liberal • Minimale De-kommodifizierung • Bedarfsgeprüfte Sozialfürsorge • Niedrige universelle Transferleistungen • Stigmatisierung • Zentrale Rolle des Marktes • bescheidene Sozialversicherungsprogramme • Schichtungsordnung: Gleichheit in der Armut • Marktförmig differenzierte Wohlfahrt der Mehrheit • Niedriger Stratifizierungsgrad • Archetypen: USA, Großbritannien, Dänemark und die Schweiz

  28. Wohlfahrtstaatliche Regime nach Esping-Andersen: konservativ • Sozialversicherungsmodell: Equivalenzprinzip • Erhalt von Statusunterschieden • Geringe Umverteilungseffekte • Transferleistungen an die Familien • Familienbezogene Dienste unterentwickelt • Aufrechterhaltung traditionaler Familienformen • Male-Breadwinner-Modell • Frauen haben ungünstige Chancen • Wichtige Rolle der Familie und des Staates • Subsidiaritätsprinzip: Hilfe des Staates, wenn die Familie „versagt“ • Mittlere De-kommodifizierung • Archetypen: Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien.

  29. Wohlfahrtstaatliche Regime nach Esping-Andersen: sozialdemokratisch • Universalistisches System • Gleichheit und Solidarität auf höchstem Niveau • Umfassende Versorgung aller Staatsbürger • Sozialleistungen als öffentliche, persönliche Dienstleistungen • Maximale De-kommodifizierung • Individuelle Unabhängigkeit • Verknüpfung von Arbeit und Wohlfahrt • Hohe Erwerbstätigkeit von Frauen • Archetypen: Schweden, Norwegen, Finnland.

  30. 3.1.2 Beveridge vs. Bismarck-Modell Bismarck-Modell: • beitragsfinanzierte Sozialversicherungen • In konservativen Wohlfahrtstaaten • Grundannahme: soziale Risiken sind durch Beiträge berechenbar • Versicherung für Arbeiter • Heute drei Kernprinzipien: ·Versicherung: z.B. Sozialversicherung in Deutschland- - ursprünglich nur für Arbeiter, - später: Erweiterung sozialer Absicherung für weitere Bevölkerungsteile ·Fürsorge: Sozialhilfe ·Versorgung: Entschädigungen aus Steuermitteln für besondere dem Staat erbrachte Leistungen

  31. 3.1.2 Beveridge vs. Bismarck-Modell Beveridge-Modell • In GB, Sw, Dk, NL. • Ziel: Beseitigung der Armutsrisiken • Armutsrisiko: vor allem wg. Einkommensausfall im Falle der Krankheit oder Arbeitslosigkeit • Erfassung aller Personen durch Sozialversicherungssysteme • Staatliche Interventionen begrenzt • Betriebe und Individuen sind für ind. Wohlfahrt verantwortlich • Der Staat garantiert Mindestsicherung für alle Bürger. • Heute: Tendenz zur Konvergenz der Systeme, da Bismarcksysteme sich ausgedehnt haben.

  32. 3.1.3 Bonoli- Modell • Zweidimensionaler Ansatz • Klassifizierung nach: • a) Ausgaben des Wohlfahrtsstaates • (Indikator: Anteil sozialer Ausgaben vom Bruttoinlandsprodukt) • b) Bismarck vs Beveridge-Modell • (Indikator: Anteil von Abgaben und Steuern an den Gesamtausgaben des Sozialstaats)

  33. 4 Idealtypen: • Beveridge-Wohlfahrtsstaaten mit hohen Sozialausgaben (Bsp.: Dänemark, Schweden) • Beveridge-Wohlfahrtsstaaten mit niedrigen Sozialausgaben (Bsp.: Großbritannien, Irland) • Bismarck-Wohlfahrtsstaaten mit hohen Sozialausgaben (Bsp.: Niederland, Frankreich) • Bismarck-Wohlfahrtsstaaten mit niedrigen Sozialausgaben (Bsp.: Spanien, Griechenland)

  34. Hohe Ausgaben Niedrige Ausgaben Bismarck Beveridge

  35. Gliederung • Was ist der Wohlfahrtsstaat? 2. Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.1 Ursachen der Entwicklung des Wohlfahrtsstaates 2.2 Ursachen der Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten • Unterschiede der Wohlfahrtsstaaten 3.1Klassifizierung verschiedener Wohlfahrtsstaaten 3.1.1 Esping-Andersen-Modell 3.1.2 Beveridge vs. Bismarck-Modell 3.1.3 Bonoli-Modell 3.2 Effektivität der verschiedenen Wohlfahrtsstaaten in Bezug auf… 3.2.1 …Beschäftigung 3.2.2 …Armut 3.2.3 …Rentensystem 3.2.4 …Gesundheitswesen

  36. 3.2.1 … Beschäftigung • Kernzahlen: • (erwerbsfähige) Bevölkerung B15-65 • EP: Erwerbspersonen (Labour force) • A: Arbeitslose / Erwerbslose (reported unemployed / unemployment) – Amtliche Arbeitslosenzahlen =/= Erwerbslose nach Mikrozensus bzw. OECD! – Stille Reserve: nicht arbeitslos gemeldete Arbeitssuchende, ABM Maßnahmen • ET: Erwerbstätige / Beschäftigte (Employment) – ohne Erwerbslose • abhängig Beschäftigte / Arbeitnehmer (dependent employment) • Indikatoren: • Erwerbsquote (participation rate): EQ = EP / B15-65 = (ET + A) / B15-65 • Beschäftigungsquote (employment rate): EQ = ET / B15-65 • Beschäftigungsgrad (employment share): EG = ET / EP • Arbeitslosenquote (unemployment rate): AR = A / EP  Probleme der vergleichenden Forschung

  37. - Arbeitslosigkeit (Erwerbslosigkeit) • zyklische / strukturelle Arbeitslosigkeit • Hysteresis: persistente Arbeitslosigkeit - „Outflow“ (Dauer) - Struktur (Gruppen)  Jugend  Niedrig Qualifizierte  Ältere Hohe Arbeitslosigkeit führt zum einen zu steigenden Ausgaben der Arbeitslosenversicherung (immer mehr Langzeitarbeitslose) und es fehlen zum anderen Beiträge der Arbeitslosen in den Kassen der Sozialversicherungen

  38. Arbeitsmarkt (-regulierung) Erwerbsrate Arbeitslosenrisiko Frauenerwerbstätigkeit Einkommensungleichheit (letzte Sitzung) Familie - Inklusion Jüngerer - Inklusion der älteren Menschen - Beziehungen - Haushaltsgröße Wohlfahrtsstaat Sozialausgaben Einkommensverteilung Arbeitsmarktpolitik Familienpolitik Verfügbares Einkommens Armut und soziale Exklusion Lebensstandards  Unterschiedliche Bewältigungsstrategien The Welfare Production Model

  39. Europa in der Übersicht

  40. Südeuropäische Länder Vergleichsweise geringes Beschäftigungsniveau der Frauen Begrenzte wohlfahrtsstaatliche Leistungen Starke traditionelle Familienstrukturen  hohes familiales Pflegepotential Skandinavische Länder Hohe Arbeitsmarktbeteiligung der Frauen Umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Leistungen schwache familiale Bindungen  eher geringe familiale Pflegeleistungen Klassifikation der EU-Länder nach der Konfiguration der wohlfahrtsproduzierenden Institutionen (Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat und Familie)

  41. Institution „Familie“ (Bedeutung der Rolle der Familien als Puffer gegen Einkommensverlust und Arbeitsunsicherheit)

  42. Institution „Wohlfahrtsstaat“ – Anreiz: Höhe und Dauer von Arbeitslosengeld mindert Arbeitsaufnahme -> nicht Höhe sondern Dauer wesentlicher Faktor (Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung) – Sozialkosten: Steuern und Sozialabgaben belasten Faktor Arbeit

  43. Institution „Arbeitsmarkt“ 1. Arbeitsbeziehungen – Minimumlohn: erhöht Arbeitslosigkeit unter Wettbewerbsbedingungen kaum ein Zusammenhang, jedoch Auswirkungen für Junge, Ungelernte – Zentralisierung der Tarifverhandlungen: U-förmig: geringere Arbeitslosigkeit in dezentralen und zentralisierten Tarifsystemen 2. Arbeitsmarktregulierung – Rigidität: erhöht Kosten des „hiring/firings“, weniger Einstellungen -> statt externer eher interne Flexibilität: Arbeitszeitanpassung -> Segmentierung: Jugendarbeitslosigkeit, „outflow“ von Ungelernten

  44. 3.2.2 Armut und Ungleichheit

  45. 3.2.3 … Rentensystem • ¾ der Sozialausgaben entfallen auf Alterssicherung • Rentner als soziale Klasse • Früher: -Weiterarbeiten bis zum Tode -Versorgung durch Familie - individuelles Sparen • Heute: - Beveridge-Systeme: mindestsichernde Rentenversicherung oder Altersversorgung durch den Staat - Bismarck-Systeme: beitragsbezogene Renten - Problem: zunehmende Alterung der Gesellschaft

  46. Das drei Säulen Modell der Weltbank • Die eine Säule kann die Schwächen der anderen Säule beseitigen. • Verhältnis dieser drei Säulen ist vom Land zu Land unterschiedlich • Unterschiedliche Rentensysteme

  47. Das drei Säulen Modell der Weltbank Säule 1: • die öffentliche Säule • staatliche Aufgaben • steuerfinanzierte Grundabsicherung oder gesetzliche Rentenversicherung Säule 2: • Berufliche (betriebliche) Absicherung • Verpflichtender Versicherungsschutz • Der Staat setzt Rahmen • Lohnbezogen Säule 3: • individuelle Vorsorge • zusätzliche Versicherungen • individuelles Sparen

  48. 3.2.4 … Gesundheitswesen Drei Typen von Gesundheitssystemen: • Steuerfinanzierung • Beitragsfinanzierung • Privatversicherung

  49. Gesundheitssystem: Steuerfinanzierung • GB, Dänemark • Kostenlos • Staat spielt zentrale Rolle • Unterschiedlicher Zentralisierungsgrad • (stark in GB, schwach in Kommunen von Dänemark.) • Unterschiedlicher Status der Ärzte • (Freiberufler in GB, Staatsbedienste in Schweden)

  50. Gesundheitssystem: Beitragsfinanzierung • Deutschland • Beiträge sind nicht risikoabhängig, sondern lohnabhängig • Leistungen nicht lohnabhängig, sondern bedarfsabhängig • Korporative Akteure werden mitbeteiligt (Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer)

More Related