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Befähigung statt Bevormundung Elternführerschein und StattRand`s Family

Befähigung statt Bevormundung Elternführerschein und StattRand`s Family. Ausgangssituation.

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Befähigung statt Bevormundung Elternführerschein und StattRand`s Family

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Presentation Transcript


  1. Befähigung statt BevormundungElternführerschein und StattRand`s Family

  2. Ausgangssituation Unsere Ansichten von Gleichheit und Selbstbestimmung, von gesellschaftlicher Teilhabe und Integration stoßen an Grenzen, wenn es um die Fragen von Sexualität, Partnerschaft oder gar Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung geht. Das Recht auf Nachkommenschaft bleibt weiterhin ein TABU-Thema. Erschreckend , welche alten und als überwunden geglaubte Vorurteile und Abwertungen sich bei dem Thema zu Wort melden….

  3. „Wer auf Hilfe angewiesen ist, sollte nicht noch mehr Hilfsbedürftige erzeugen.“ „Wer geistig behindert ist, also intellektuelle Beeinträchtigungen hat, ist nicht in der Lage Kinder zu erziehen.“ „Wenn Kindern bei Bekloppten aufwachsen, dann können die Kinder ja auch nur bekloppt werden.“

  4. Vorurteile, die auf Unkenntnis und Fehleinschätzungen beruhen • Überzeugung, Menschen, die ihr Leben lang selbst auf Unterstützung angewiesen sind, sind nicht in der Lage Erziehungsverantwortung zu übernehmen • Im gängigen Alltagsverständnis schließen sich Geistigbehindertsein und Elternsein gegenseitig aus • Wachsende Zahl von Eltern mit Behinderung • Eltern mit geistiger Behinderung besitzen Erziehungskompetenzen, wenn man ihre Fähigkeiten und Ressourcen entdeckt und unterstützt….

  5. Menschen mit geistiger Behinderung „generell die Möglichkeit abzusprechen, sich fortzupflanzen“ (Heinz- Grimm 2006, 10) verstößt gegen das Grundgesetz und das Recht jedes Menschen auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, zu der die Einlösung des Kinderwunsches gehört. Diskussion um die Elternschaft von Mensch mit geistiger Behinderung im Spannungsfeld von Elternrecht und Kindeswohl Säugling als eigenständiger Grundrechtsträger mit Recht auf körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit

  6. Feststellung: Die Pflege und Betreuung und Erziehung von Kindern ist eine anspruchsvolle und vielfältige Aufgabe , bei der Eltern mit geistiger Behinderung Unterstützung benötigen- aber wie sich zunehmend zeigt: Nicht nur sie! Im Grunde müssen Eltern mit geistiger Behinderung mehr wissen und sich mit mehr Institutionen und Professionen auseinandersetzen als Eltern ohne geistige Behinderung.

  7. Ich will eine gute Mutter sein Wichtig festzuhalten: „Die individuellen elterlichen Kompetenzen und ggf. Defizite resultieren aus einer komplexen Situation. Entsprechend dieser komplexen Situation muss professionelle Unterstützung passgenau und differenziert gegeben werden.“(Pixa-Kettner 2006,88)

  8. So findet man unter Eltern mit geistiger Behinderung eben Mütter und Väter, die mit ihrem Kind gut zurecht kommen Mütter und Väter, denen es mit Anleitung und Unterstützung gelingt aber auch Mütter und Väter, die überfordert sind und das Wohl ihres Kindes gefährden

  9. Ich will eine gute Mutter sein Elternführerschein- ein Angebot der StattRand gGmbH Ein Film des MDR Fernsehens aus der Reihe: „Bei uns entdeckt.“

  10. Individuelles Hilfesystem und Elternbildung StattRand`s Family Das Projekt orientiert an dem Early Excellence Ansatz (EEA), der Familienbildung und frühkindliche Förderung miteinander vereint, um die Bildungschancen von Kindern nachhaltig zu verbessern und Familien zu stärken. Er spricht den Eltern eine neue aktive Rolle zu – als Experten ihrer Kinder und reicht ihnen die Hand Er lebt von seiner Überzeugung – jedes Kind ist exzellent, der Haltung und Wertschätzung – Eltern als Experten ihrer Kinder und versteht sich als Gemeinschaft forschend Lernender, zu der die Kinder und ihre Familien ebenso gehören wie das pädagogische Fachpersonal.

  11. Methoden Den Ausgangspunkt für die Förderung der Kinder und zugleich die Grundlage für die Arbeit mit den Eltern bilden genaue Beobachtungen der Kinder und ihre Dokumentation. Mit Hilfe von Fotos und Videoaufzeichnungen, der Leuvener Engagiertheits- und Wohlbefinden – Skala, der Schemata (Verhaltensweisen) und Lerngeschichten können Entwicklungsschritte festgehalten werden. Diese bilden gleichzeitig die Grundlage für den Austausch mit den Eltern.

  12. sind ergänzend zur stationären Hilfe und in einer wertschätzenden, sicheren und anregenden Umgebung für Kinder und Eltern; geben Eltern die Möglichkeit, mit anderen Eltern Kontakte zu knüpfen und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen, Wissen und Informationen über kindliche Entwicklung und viele positive Rückmeldung zu erhalten; geben Kindern die Möglichkeit, mit anderen Kindern zu spielen und Konflikte diplomatisch zu lösen, verlässliche Abläufe kennen zu lernen, sich (selbst-) sicher zu fühlen und den Übergang in die Selbstständigkeit gut zu meistern.

  13. Eltern, ob behindert oder nicht geraten heutzutage aufgrund massiver Veränderungen in Pädagogik, Rollenbildern und im gesellschaftlichen Umfeld zunehmend „unter enormen Druck, sowohl hinsichtlich ihrer subjektiven Befindlichkeit als auch hinsichtlich der objektiv gestiegenen Anforderungen. Ein Leben mit Kindern bedeutet heute nicht nur Sinn und Glück, sondern auch Spagat, vielfache Spannungen und oft auch das Gefühl von Ungenügen. (…) Angesichts einer Überfrachtung der Elternrolle mit zunehmenden Ansprüchen und Erwartungen ist auch zu bedenken: Wer das Kindeswohl fördern will, kann dies nur tun, wenn er die Situation der Eltern verbessert“ (Merkle, Wippermann, 2008, S. 3 ff).

  14. „Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, dass man neue Länder sucht, sondern dass man neue Augen hat.“ (Marcel Proust)

  15. Wohlbefinden

  16. Engagiertheit

  17. Gelungene Interaktion

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