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Hypothesen & Theorien

Hypothesen & Theorien. Vorgehen bei Fragestellungen. Was ist das Problem? Definieren Relevanz evaluieren (Warum muss man es prüfen? – Lücke?) Wer gibt Antworten auf das Problem? Theorien aus der Wissenschaft, dem Alltag … Welche Teile des Problems möchte ich lösen?

walter
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Hypothesen & Theorien

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Presentation Transcript


  1. Hypothesen & Theorien

  2. Vorgehen bei Fragestellungen • Was ist das Problem? • Definieren • Relevanz evaluieren (Warum muss man es prüfen? – Lücke?) • Wer gibt Antworten auf das Problem? • Theorien aus der Wissenschaft, dem Alltag … • Welche Teile des Problems möchte ich lösen? • Formulierung von testbaren, falsifizierbaren Hypothesen… • Wie möchte ich diese Teile lösen? • Festlegung der Methode • Wie lautet die Antwort? • Empirische Prüfung

  3. Gliederung von wiss. Problemen • Einleitung • Was ist das Problem? • Theorie & Hypothese • Wer gibt Antworten auf das Problem? • Welche Teile des Problems möchte ich lösen? • Methode • Wie möchte ich diese Teile lösen? • Empirie • Wie lautet die Antwort? • Fazit • Was war das Problem und wie lautet die Antwort?

  4. Gliederung von prakt. Problemen • Hinführung zum Thema • Was ist das Problem? • Praktische Relevanz des Themas • Wer gibt Antworten auf das Problem? • Welche Teile des Problems möchte ich lösen? • Ergebnisse zum Thema • Wie möchte ich diese Teile lösen? • Wie lautet die Antwort? • Fazit zum Thema • Was war das Problem und wie lautet die Antwort?

  5. Das Problem der „Theorie“ • Wozu brauche ich Theorie? • Um Antworten zu finden & um andere Meinungen einzubeziehen • Wie finde ich eine passende Theorie? • Durch eine relevante Problemstellung • Durch eigene Überlegungen, wie ein Problem anzugehen ist • Durch Literaturrecherchen zu analogen Problemstellungen • Wann „passt“ eine Theorie? • Wenn sie etwas nicht triviales zum Problem beiträgt

  6. Übung • Bitte versucht zu eurer Problemstellung eine Theorie zu finden • Begründet, warum diese nicht trivial ist und etwas zur Auflösung des Problems beitragen soll.

  7. Warum Hypothesen? • Man kann nicht die gesamte Welt überprüfen … man muss sich auf wenige Aspekte eines Problems beschränken • Hypothese geben an, • zu welchen Teilaspekten eines Problems Aussagen getroffen werden sollen • Und dienen damit auch als Anhaltspunkt für den empirischen Test

  8. Wie formuliert man Hypothesen? • Hypothesen müssen eindeutig, präzise und empirisch prüfbar sein • Auch Hypothesen sollten nicht trivial sein • Am besten man formuliert Hypothesen sprachlich wie folgt • Wenn (…) dann (…) -> Auftreten eines Ereignisses • Je (…) desto (…) -> Menge und Richtung eines Ereignisses

  9. Test von Hypothesen • Wenn das empirische Ergebnis mit der Hypothese übereinstimmt • Wird die Hypothese vorläufig bestätigt (jemand anders kommt nämlich evtl. zu einem anderen Resultat) • Wird „H0“ (die Nullhypothese) vorläufig verworfen (weil ja der postulierte Effekt auftritt) • Wenn das empirische Ergebnis NICHT mit der Hypothese übereinstimmt • Wird die Hypothese falsifiziert • Wird „H0“ (die Nullhypothese) angenommen (weil der postulierte Effekt eben nicht auftritt)

  10. Übung • Bitte formuliert zu eurer Problemstellung eine empirisch prüfbare Hypothese in • Wenn (…) dann (…)-Form • Je (…) desto (…) Form • Bitte formuliert zu diesen Hypothesen die entsprechenden Nullhypothesen

  11. Fragebogendesign

  12. Ein guter Fragebogen … • Ist kurz zu beantworten (Richtwert: 10 min) • Beinhaltet nur die Fragen zu EINEM Problem • Beinhaltet alle relevanten Aspekte zu DIESEM Problem • Macht Spass • Hat ein ansprechendes, übersichtliches Layout ohne zu kleine Schrift • Erzeugt eine grosse Varianz der Antworten

  13. Grundbegriffe einer Befragung • Item = empirische Messung einer Variablen durch eine Frage/ Aussage • Konstrukt = empirische Messung einer verborgenen Variable durch mehrere Items • (Antwort-) Skala = Antwortmöglichkeiten bei einem Item

  14. Wie gehe vor? • Ohne Problem kein Fragebogen • Was will ich messen • Ohne Hypothesen kein Fragebogen • Was muss ich messen • Ohne Theorie kein Fragebogen • Was muss ich sonst noch beachten (Kontrollvariablen … wir erinnern uns an Durkheim)

  15. Definition der Fragen/Blöcke/ Skalen • Definition der Konstrukte (Frageblock) • Definition der Items für diese Konstrukte • Durch Literaturrecherchen (Wie haben andere das gemessen; ist das gut?) • Durch Itemhandbücher • Definition der Skale für die Items • Man sollte bereit hier die Auswertungsmethoden kennen – Taugt die Skala?

  16. Arten von Skalen • Dichotome Skala • ja-nein, stimmt-stimmt nicht … • Nominalskala • Grün, rot, gelb; Nokia, Siemens, Motorola; WiWi, Psychologie, Finance • Quasimetrische Skala • Numerische, graphische oder verbal verankerte Rating-Skala, (z.B. stimmt 3 2 1 0 1 2 3 stimmt nicht; 1= weniger als 1000, 2=1001-2000, 3=2002-3000 …) • Metrische Skale • Numerisch (Alter, Grösse, Einkommen) • Forced-Choice-Skala • Entscheidung zwischen mehreren gleichzeitig dargebotenen Fragen oder Aussagen

  17. Mittlerer Antwortkategorien? • Vorteile: Angabe unentschiedenen Meinungen möglich (kein Zwang zu einer willkürlichen Entscheidung) • Nachteile: Zustimmen oder Ablehnen kann Unterschiedliches bedeuten: • eine mittlere Antwortposition • kein endgültiges Urteil • "Irrelevanz"-Antwort • "Protest"-Antwort

  18. Layout von Fragebögen • Begleitbrief bzw. kurze Einführung • Was ist das Problem (Interesse?)? Kann ich vertrauen (anonym, wer, wofür) • Logischer Aufbau • Fragen sollten in inhaltlichen Blöcken gruppiert sein • Interessante Fragen kommen an den Anfang, langweilige oder schwierige Fragen an den Schluss • Fragen & Items & Skalen sind durchnummeriert (später für Dateneingabe wichtig) • Ein Blinder erkennt, wo er Kreuze machen soll

  19. Beispiel

  20. Beispiel

  21. Bevor man befragt • Evaluation des Fragebogens bei Versuchspersonen • Wie lange brauchen diese? • Was ist unklar? • Was stört? • Welche Fragen sind uneindeutig, unverständlich

  22. Weiter Aspekte • Fragebogensprache muss dem Adressatenkreis entsprechen • Items sollten je nach Inhalt in unterschiedlicher grammatikalischer Form erscheinen, "Ich bin …" , "Man sollte…“ • offenen Fragen für das Sich-Erinnern - Gefahr bei geschlossenen Fragen etwas zu "erfahren", an das der Befragte nie gedacht hat • Frageformulierung bei Antworthemmungen - Vorgeben einer Verweigerungskategorie oder Entschärfung/Verharmlosung) • Fragen strahlen auf die nächsten Fragen aus – Bei der Sortierung bedenken

  23. Weiter Aspekte • Suggestive Formulierungen sind unzulässig. • "Finden Sie nicht auch, dass eine Prügel als Erziehungsmittel noch niemanden geschadet hat?", • Allgemeinen Frage, die zu nichts sagenden Antworten führen ebenso • "Wie ist Ihr Verhältnis zur Demokratie? Sie sind dafür oder dagegen?" • Oder Überforderung • "Wie viele Sekunden lesen Sie pro Tag? „ • Ungewohnte, mehrdeutige Begriffe vermeiden

  24. Administration • Bitte vergebt einen Platz 1, Platz 2 und Platz 3 an die vorgeschlagenen Themen • Mitteilung des „Sieger“ - Themas per Mail • Jede Gruppe: • Bitte gestaltet einen Fragebogen zu diesem Thema und sendet diesen bis zum 30.03.2008 an mich per Mail • Bitte gebt in einem separaten Dokument die verwendete Literatur per Fragebogenblock / Konstrukt an (Quellenangabe) • Bitte formuliert mindesten drei prüfbare Hypothesen zu eurem Fragebogen • Die besten Fragen werden im Gesamtfragebogen übernommen (Auswahl treffe ich)

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