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Prinzipien f r die erfolgreiche Applikationsentwicklung

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Prinzipien f r die erfolgreiche Applikationsentwicklung

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Presentation Transcript


    1. Prinzipien für die erfolgreiche Applikationsentwicklung Klaus Rohe klaus.rohe@microsoft.com Microsoft Deutschland GmbH

    2. Ziel der Präsentation Darstellung von praktischen Prinzipien, die sich bei der Entwicklung von Softwaresystemen bewährt haben. Die Prinzipien selbst sind unabhängig von der Technologie Beispiele, wie man diese Prinzipien auf der Microsoft Plattform umsetzen kann. Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Erfolgreiche Applikationsentwicklung: Zeit- und Kostenrahmen eingehalten Anforderungen werden erfüllt

    3. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    4. Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen (1) Problem: Endbenutzer (Kunden) haben meist nur eine grobe Vorstellung, was das neue Softwaresystem leisten soll. Meistens keine genauen Vorstellung über die Details Keine Experten für Anforderungsdokumente Anforderungsdokument: Formale Beschreibung der Systemanforderung bis auf die Detailebene Wer erstellt es?

    5. Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen (2) Man kann von den Kunden ein detailliertes Anforderungsdokument verlangen, aber: Anforderungsdokument wird auf Biegen und Brechen fertig gestellt Enthält eventuell irrelevante Anforderungen, nur um ein finales, detailliertes Dokument abzuliefern Schlechte Strategie: Penetrant darauf bestehen, dass mit der Softwareentwicklung erst nach der Freigabe des Anforderungsdokuments begonnen werden kann.

    6. Iterativer Prozess zur Anforderungsermittlung

    7. Schnell einen Prototypen liefern Anforderungen durch Rapid Prototyping präzisieren => Möglichst früh mit einem Prototypen herauskommen Anhand des Prototypen sind die Kunden besser in der Lage, Anforderungen weiter zu detaillieren. Kunden sind die besten Tester!! Mit dem Kunden zusammen den Prototypen testen. Funktionierender Code schafft vertrauen!

    8. Schnell einen Prototypen liefern Umfang des Prototypen Benutzeroberfläche Kritischer Durchstich Visual Studio hat die Tools zum rapid Prototyping von grafischen Benutzeroberflächen: Windows Presentation Foundation Windows Forms Office (Word, Excel, Outlook) als Basis-GUI ASP.NET Webforms und WebParts Mashups mit PopFly

    9. PowerShell für Prototypen Die Microsoft Windows PowerShell ist ein Scripting-Werkzeug für Windows XP, Vista, Windows Server 2003 und 2008 Basiert auf .NET 2.0 .NET 3.X Klassenbibliotheken können genutzt werden. PowerShell kann für Prototyping genutzt werden Kein Kompilieren notwendig Komplette .NET (2.0 – 3.x) Klassenbibliothek verfügbar

    10. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    11. Das Rad nicht neu erfinden Häufige Gegenargumente: Die Anforderungen an die zu entwickelnde Applikation sind einzigartig! „Wir haben nicht genug Zeit bzw. Geld zum recherchieren, ob es schon Komponenten bzw. Produkte gibt, welche uns die Arbeit erleichtern.“ „Wir haben keine Zeit uns in die Nutzung existierender Komponenten einzuarbeiten“ Aber es ist genug Zeit und Geld da, um etwas komplett neu zu entwickeln, zu testen usw.!!

    12. Kaufen oder neu Entwickeln? Microsoft Dynamics CRM 4.0? Microsoft Dynamics Axapta? Office Business Applications (OBA) in Betracht ziehen Nutzung der Office Programme Word, Excel als Basis-Clients, applikationsspezifische Erweiterung mit selbstentwickelten .NET Komponenten Welchen Mehrwert kann Microsoft Office Sharepoint Server 2007 für die geplante Applikation bringen?

    13. Beispiele für „neu erfundene Räder“ Entwicklung von Infrastrukturfunktionen, die schon durch Middleware bzw. Betriebssystem bereitgestellt wird. Entwicklung von Klassenbibliotheken und Werkzeugen, die allgemeine Querschnittsfunktionalitäten betreffen: Workflow Datenzugriff, Caching Logging, Instrumentierung, Exception handling …

    14. Die Kosten „neu erfundener Räder“ Studien haben ergeben, das Programmierer 40 – 50 % ihrer Zeit damit verbringen, Code zu produzieren, den es schon gibt! http://spectrum.ieee.org/sep05/1685 Folgen: Wiederholung von Fehlern Design & Entwurf Implementierung Ressourcenverschwendung

    15. Was ist der Mehrwert der Applikation? Separation of Concerns

    16. Auf der Microsoft Windows Plattform

    17. IIS 7.0 als skalierbarer Server für WCF Services Hosten von WCF Services Server selber implementieren? IIS als Server nutzen? IIS 7.0 hat viele neue Funktionen für WCF Windows Process Activation Service Unterstützung aller WCF-Transportprotokolle: Http, Tcp, Named pipes,MSMQ Management, Health Monitoring, …

    18. Windows Workflow Foundation Werkzeugkasten für Softwareentwickler Die Workflow Foundation (WF) vereinfacht: Implementierung langlaufender & wiederanlauffähiger Komponenten Monitoring und Tracking von Komponenten Grafische Komposition aus bestehenden Services / Aktivitäten Implementierung von Geschäftsregeln Implementierung von flexiblen leichter änderbaren Komponenten Was WF nicht ist: Server-Produkt, vergleichbar oder Ersatz für BizTalk

    19. BizTalk als Integration-, Message- und Service- Broker Skalierbarer Integration-Broker & Workflow Engine => BizTalk Server 2006: Workflow zwischen Applikationen “If you are integrating multiple applications with some interaction that involves system workflow you should use BizTalk Server” “If you want runtime scalability, fault tolerance and administration tools you should use BizTalk Server” Nicht „BizTalk“ mit der Windows Workflow Foundation neu implementieren!

    20. Enterprise Library für Querschnittsfunktionen

    21. Die Herausforderung von Multi-Core CPUs Applikationen mit herkömmlichen Methoden entwickeln, die Multi-Core CPUs ausnutzen, ist sehr schwer und fehlerträchtig: Multi-Threading, Locking, Testen, … Neue Werkzeuge für die Programmierung multi-core fähiger Applikationen: Parallel Extensions for .NET 3.5 CTP Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=e848dc1d-5be3-4941-8705-024bc7f180ba&displaylang=en

    22. TPL Beispiel

    23. Software + Services Der Trend geht dahin, bestimmte Softwarefunktionen als (Web-) Service zur Verfügung zu stellen. Beispiele: Microsoft Life Services, MapPoint & Virtual Earth, Amazon Web-Services, … http://msdn2.microsoft.com/en-us/architecture/aa699384.aspx Kann die Applikationsentwicklung mit Hilfe solcher Services vereinfacht werden?

    24. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    25. Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Dies ist eine Ergänzung zum vorher behandelten Prinzip Recherchieren, wie andere ähnliche Applikationen implementiert haben: Welche Architektur? Welche Muster? Was sollte man auf keinen Fall machen? …. User Groups, Spezielle Web-Sites, Literatur, …

    26. Microsoft Patterns & Practices Anleitungen, Empfehlungen und Source-Code für die Unterstützung der Entwicklung unterschiedlichster Applikationsszenarien auf der Microsoft Windows Plattform mit .NET: Architektur Kodierung, Test Verteilung & Betrieb „Best Practices“ aus Microsoft internen und Partner Projekten http://msdn2.microsoft.com/en-us/practices/default.aspx

    27. CodePlex CodePlex ist eine von Microsoft betriebene Web-Site: http://www.codeplex.com/ Unterstützt die Entwicklung von Open Source Projekten im .NET Umfeld: Wikis Source Code Kontrolle auf der Basis des Team Foundation Servers Diskussionforen Projekt- und Probelmverfolgung RSS Unterstützung Enterprise Library http://www.codeplex.com/entlib Composite UI Application Block http://www.codeplex.com/smartclient/Wiki/View.aspx?title=Composite%20UI%20Application%20Block

    28. Weitere Web-Sites The Code Project: http://www.codeproject.com/ Enthält Programme, Implementierung von Algorithmen und Beschreibungen von Lösungen aus den Bereichen .NET, SQL Server, BizTalk, … Newsletter Source Forge: http://sourceforge.net Viele Open Source Projekte aus dem .NET Bereich Beispiel: MyGeneration http://sourceforge.net/projects/mygeneration MyGeneration ist ein Code-Generator (C#, VB.NET) für den Datenbankzugriff und OR-Mapper, der die folgenden Datenbanken unterstützt: Microsoft SQL Server, Access Oracle, IBM DB2 PostgreSQL, MySQL, ….

    29. Composite UI Application Block (CAB) CAB ist ein Framework zur Entwicklung von Clients mit Windows Forms und WPF Ursprünglich Entwickelt von der Patterns & Practice Gruppe, jetzt auf CodePlex http://www.codeplex.com/smartclient/Wiki/View.aspx?title=Composite%20UI%20Application%20Block Das CAB Entwicklungsmodell basiert Use Cases, genannt „WorkItems“ und Patterns Lose Kopplung zwischen den Use Cases Kommunikation über einen Eventbroker Faktorisierung Querschnittsfunktionen in CAB interne Service

    30. Architektur und Funktion von CAB

    32. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    33. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Zuverlässige Kristallkugeln sind sehr rar!! Einplanung von Änderungen an der Infrastruktur Änderung der physischen Konfiguration, Verteilung und Deployment der Anwendung Einplanung von Änderungen der Funktionalität Neue Funktionalität einbauen Neue Datenbanken integrieren Integration mit anderen Anwendungen Fazit: Anwendung möglichst änderungsfreundlich / flexibel bauen!

    34. Flexible Architektur durch WCF 3-Schichten-Architektur auf der Basis von WCF Änderung der Konfiguration ist einfach!!

    35. Flexible Komponenten mit der Windows Workflow Foundation (WF) Mit WF kann man Komponenten entwickeln, deren Verhalten sich ohne Kompilation anpassen lässt. Logische Struktur (xoml-Datei) des Workflows und Code der Aktivitäten sind getrennt!

    36. Flexible Architektur mit CAB, WCF, …

    37. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    38. Services unabhängig halten (1) Services stellen definierte Funktionalitäten zur Verfügung. Services, welche von zu vielen Komponenten ab hängen, erhöhen die Gefahr von impliziten Kopplungen zwischen Services Services, die andere Services nutzen, sollten dies über die offizielle Service-Schnittstelle tun nicht auf Implementierungsdetails nutzen. The Four Tenets of Service Orientation: Boundaries Are Explicit Services Are Autonomous Services share Schema and Contracts Compatibility Is Policy-Based

    39. Services unabhängig halten (2) In WCF kann ein Service über verschiedene Transportprotokolle aufgerufen werden. Z. B. NamedPipes für Service - Service Kommunikation, wenn sie auf dem gleichen Rechner sind

    40. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    41. Trau den Clients nicht (1) Speziell bei Web-Applikationen muss man mit böswilligen Attacken rechnen: SQL- und Skript-Injection Eingabe von Suchkriterien, welche die Datenbank übermäßig belasten Grundsätzlich sollte man untersuchen, ob Eingaben von Clients Schaden anrichten können: Steuerungs- und Kontrollsysteme, Medizintechnik, usw. Plausibilitätsprüfung der eingegeben Daten! Syntaktisch korrekt (Datumsformat, Email-Adresse, …) Semantisch korrekt, im einfachsten Fall Bereichsprüfung, …

    42. Trau den Clients nicht (2) Unterstützung zur Lösung bietet der „Validation Application Block“ der Enterprise Library: Validierung mit Attributen, Konfiguration und Regeln Integration mit Windows Form, ASP.NET, und WCF

    43. Keine Plausibilitätsprüfung NASA Verlust des Mars Climate Orbiter Finale Bahnkorrektur der NASA Sonde Mars Climate Orbiter falsch: Einheiten der Datenbasis waren Imperial Units und nicht metrische, wie von der NASA gefordert. (Faktor 4,5 zu groß) Relativ einfache Plausibilitätsberechnung hätte die Fehler aufgedeckt. Folge: Totalverlust der Sonde, ca. 83 Millionen USD schaden

    44. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    45. Das Unsichtbare sichtbar machen Überwachung der Applikation während des Betriebs Anforderungen des Betriebs (Operating): Laufzeitdiagnose von Anwendungen => Instrumentierung der Anwendung => „Health-Model“ für die Anwendung entwickeln Instrumentierung mit Windows Management Instrumentation (WMI) Unterstützung durch das .NET Framework und Visual Studio WMI basiert auf dem Standard Web Based Enterprise Management (WBEM)

    46. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    47. Alles protokollieren (1) Logging ist nützlich: Bei der Fehlersuche in Verteilten Applikationen, während Entwicklung und Betrieb Erstellen von Nutzungsprofilen Aus Gründen der Sicherheit Datenschutzrichtlinien beim Logging beachten! Wenn möglich Logging im Produktionsbetrieb nicht abschalten Server wie SQL Server und BizTalk bieten eingebaute Logging-Funktionalität.

    48. Alles protokollieren (2) Logging für .NET Applikationen: „Logging Application Block“ der Enterprise Library Apache Log4net, Portierung von log4j auf Microsoft .NET http://logging.apache.org/log4net/

    49. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    50. Die Daten kennen Business Entitities sind in allen Schichten verfügbar Abbildung der Unternehmensdaten auf Business Entities BizTalk zur Integration?

    51. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    52. Die Grenzen des System kennen Der Integrationstest zeigt, dass die einzelnen Teile und Komponenten des Systems zusammen funktionieren. Keine Aussage über: Wie verhält sich das System bei einer großem Anzahl von Benutzern? Wie verhält sich das System, wenn die Datenbank große Datenmengen enthält? Was passiert wenn a) und b) geleichzeitig auftreten? Die Antworten liefern Lasttests!

    53. Lasttests mit Visual Studio Team System Visual Studio Team System bietet eine reihe Lasttestszenarien für Web-Applikationen: Constant Load Profile: konstante Anzahl Clients Step Load Profile: Anzahl der Clients wird schrittweise und definierten Zeitintervallen erhöht Goal-based Profile: Last wir solange erhöht, bis eine Ressource einen kritischen Wert erreicht Für WCF: http://www.codeplex.com/WCFLoadTest

    54. Die Prinzipien „Die Benutzer wissen häufig nicht genau was sie haben wollen“ Schnell einen Prototypen liefern Das Rad nicht neu erfinden Bewährte Lösungsansätze nutzen („Best Practices“) Die Zukunft ist nicht vorhersehbar Services unabhängig halten Trau den Clients nicht Das Unsichtbare sichtbar machen Alles protokollieren Die Daten kennen Die Grenzen des Systems kennen Nicht am Erfolg scheitern

    55. Nicht am Erfolg scheitern Manchmal leben Applikationen länger als erwartet oder werden in größerem Umfang genutzt als geplant: Applikation so entwerfen, dass sie skalierbar und flexibel ist. Beispiel aus der Microsoft-Welt: Access-Applikationen, häufig als Einzelplatzanwendung konzipiert, werden aber von ganzer Abteilung genutzt. Fazit: Besser gleich mit einer .NET-Applikation starten, deren Architektur entsprechende Erweiterungen erlaubt. (WCF drei Schichten …)

    56. Zusammenfassung Es wurden einige Prinzipien aufgezeigt, die beachten sollte, wenn man Softwareprojekte erfolgreich durchführen will. Die Abbildung dieser Prinzipien auf Microsoft Technologien wurde dargestellt Die dargestellten Prinzipien waren technologischer Natur. Softwareprojekte scheitern aber nicht nur an der Technik, dies soll zum Abschluss kurz dargestellt werden.

    57. Gründe für das Scheitern von Softwareprojekten Unrealistische Projektziele Falsche oder ungenaue Ermittlung der benötigten Ressourcen Schlecht definierte Systemanforderungen Fehlendes Risikomanagement Schlechtes Projektmanagement Unzureichende Kommunikation zwischen Entwicklern, Kunden und Endbenutzern Nutzung nicht ausgereifter Technologien Schlampige Entwicklungspraxis Wirtschaftlicher Druck und politische Spielchen

    58. Microsoft Ressourcen für Architekten Architecture Guidance Documents http://www.microsoft.com/practices The Architecture Journal Erscheint 4 mal pro Jahr, Themen aus dem Bereichen IT-Architektur Autoren: Unabhängige Anwender von Microsoft Technologien Microsoft Mitarbeiter Registrieren unter: www.ArchitectureJournal.net

    59. Ressourcen für Entwickler und Architekten Microsoft Patterns & Practices http://msdn2.microsoft.com/en-us/practices/default.aspx Softwarearchitektur http://msdn2.microsoft.com/en-us/architecture/default.aspx CodePlex http://www.codeplex.com/

    60. Weitere Informationen (1) Ronald Mak The Martian Principles for Successful Enterprise Systems, 20 Lessons Learned from NASA‘s Mars Exploration Rover Mission Indianapolis 2006 ISBN-10: 0-471-78965-8 ISBN-13: 978-0-471-78965-9

    61. Weitere Informationen (2) Why Software Fails http://spectrum.ieee.org/sep05/1685 Reinventing the wheel http://techblog.41concepts.com/2007/07/ http://smoothspan.wordpress.com/2007/09/04/70-of-the-software-you-build-is-wasted-part-1-of-series-of-toolplatform-rants/ Denkfallen und Programmieren: http://www2.hs-fulda.de/~grams/Denkfallen/SystemHaupt.htm

    62. Weitere Informationen (3) Software-Desasters http://www5.informatik.tu-muenchen.de/~huckle/bugs.html http://www-aix.gsi.de/~giese/swr/index.html http://www.ganssle.com/articles/disaster.htm http://www.zdnet.co.uk/misc/print/0,1000000169,39290976-39001115c,00.htm http://www.cs.tau.ac.il/~nachumd/horror.html

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