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Grundlagen in der Wohlfahrts konomik

Wohlfahrts

panthea
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Grundlagen in der Wohlfahrts konomik

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Presentation Transcript


    1. Grundlagen in der Wohlfahrtsökonomik

    2. Wohlfahrtsökonomik positive Analyse: wenn 'X' passiert unter bestimmten Umständen, was bedeutet das für 'Y'. normative Analyse: was soll gemacht werden, oder wie sollen wir uns bei bestimmten Umständen verhalten (Wertsystem, Ethik => Wohlfahrtsökonomik). Normative Umwelt- und Ressourcenökonomik basiert überwiegend im utilitaristischen Ethiksystem. 2 umfassende Ethiksysteme: humanistische und naturalistische Moralphilosophien.

    3. Wohlfahrtsökonomik Naturalisten: Werte werden sowohl von der menschlichen als auch nicht-menschlichen Spezies abgeleitet (Resilienz von Ökosystemen). Humanisten: anthropologische Sichtweise (nur Menschen haben Rechte und Pflichten). Liberalisten: die individuelle Rechte und Freiheit sind das höchste Gut und das Verhalten wird danach beurteilt, ob die Rechte/Freiheiten respektiert werden (z.B. freie Handlungen). Utilitaristen: Nutzen (Utility) misst das individuelle Wohlbefinden bzw. Glücksempfinden (Individuen empfinden Glück und Schmerz). Die Aggregation von Utility => Soziale Wohlfahrt.

    4. Utilitarismus Begründer: u. a. David Hume (1711-1776), Jeremy Bentham (1748-1832), John Stuart Mill (1806-1873). Für Utilitaristen sind Handlungen, die die Wohlfahrt erhöhen richtig und jene die sie verringern falsch => es zählen nur die Konsequenzen oder Ergebnisse einer Handlung, die den moralischen Wert bestimmen (im Gegensatz, Motive: Bewertung der Handlungen bezüglich ihrer Motivation). !!!Präferenzen => Utility => Konsumente/Produzentenrenten!!!

    5. Utility bzw. Nutzenfunktionen kardinale Messung von Nutzen (z.B. kg, m, €). ordinale Messung von Nutzen (z.B. 1, 2, 3). mit kardinalen Messungen sind Vergleiche zwischen Menschen möglich, mit ordinalen Messungen nicht. Pareto Verbesserung: eine Änderung bei der zumindest eine Person gewinnt und niemand verliert. Potentielle Pareto Verbesserung: wenn die Gewinner die Verlierer kompensieren können und dabei noch immer besser dran sind.

    6. Utility bzw. Nutzenfunktionen wenn nicht kardinal, dann machen Ökonomen oft Effizienzanalysen anstatt von Wohlfahrtsanalysen, oder behandeln Nutzenfunktionen als wären sie kardinal und machen dann Wohlfahrtsanalysen. Kritik an der Konsumentensouveränität (Präferenzen): wissen Menschen immer was am Besten für sie ist? reflektieren Präferenzen wirklich die Interessen (z.B. Werbung)? Amartya Sen (1987): Menschen sind beides Konsumenten und Staatsbürger. Sen unterscheidet zwischen Sympathie und Verpflichtung. Sympathie: ist in der Nutzenfunktion beinhaltet. Verpflichtung: basiert auf ethischen Prinzipien.

    7. Nutzendiskontierung (i.e. Zeitpräferenz) und für die kontinuierliche Zeitversion:

    8. Warum diskontieren wir den Nutzen zukünftiger Generationen?

    9. Ökonomische Effizienz Eine Allokation von Ressourcen wird als effizient bezeichnet, wenn es nicht mehr möglich ist die Situation eines oder mehrer Individuen zu verbessern ohne die von anderen zu verschlechtern (Anwendung des Pareto-Kriteriums). Die Effizienz in der Allokation erfordert, dass 3 Effizienzbedingungen erfüllt sind: Effizienz im Konsum, Effizienz in der Produktion, und Effizienz im Produkt-Mix.

    10. Effizienz im Konsum (Güter und Dienstleistungen)

    11. Viele effiziente Allokationen von Güter und Dienstleistungen

    12. Effizienz in der Produktion

    13. Produkt-Mix Effizienz

    14. Nutzenmöglichkeitenkurve (NMK)

    15. Maximale Soziale Wohlfahrt

    16. Soziale Wohlfahrtsfunktionen (SWF) Die SWF reiht (ähnlich wie die individuelle Nutzenfunktion) verschiedene Wohlfahrtsverteilungen einer Gesellschaft. W = f(U1(X),...,Ui(X)) W ... Soziale Wohlfahrt U ... individuelle Nutzen der 1. bis i-ten Person in einer Gesellschaft X ... gegebenes Güterbündel SWF nach Bentham (utilitaristische SWF): W = U1(X) + U2(X) + ... + Ui(X) SWF nach Rawls: W = min[U1(X), U2(X), ... ,Ui(X)] SWF nach Bernoullie-Nash: W = U1(X) * U2(X) * ... * Ui(X)

    17. Soziale Indifferenzkurve (SIK) Eine soziale Indifferenzkurve (SIK) zeigt alle Wohlfahrtsverteilungen, die für die Gesellschaft insgesamt als gleich gut zu bewerten sind. SIK: U2(X) = W – U1(X) Bentham SIK bei Rawls ist rechtwinkelig SIK: U2(X) = W / U1(X) Bernoullie-Nash auf einer Nutzenmöglichkeitenkurve (Pareto Kurve) liegen alle effizienten Wohlfahrtsverteilungen. Das Soziale Optimum liegt vor, wenn die Tangenten von SIK und NMK gleiche Steigungen aufweisen.

    18. Wohlfahrt und Effizienz

    19. Intertemporale Wohlfahrtsmaximierung in einer statischen Betrachtung müssen bestimmte Gleichgewichtsbedingungen erfüllt sein für Effizienz und Optimalität als auch für verschieden Substitutions- und Transformationsraten (=> unter bestimmten Umständen führt ein System von Märkten zu einer effizienten Allokation). Zwei Individuen (A, B) und zwei Zeitperioden (0, 1) mit zwei Nutzenfunktionen intertemporale Effizienz erfordert: Gleichheit bei den Diskontierungsraten von Konsumenten; Gleichheit bei der Verzinsung von Investitionen von Firmen; Gleichheit bei der aggregierten Konsum-Diskontierungsrate und der aggregierten Investitionsverzinsung.

    20. Alternative Allokationen ohne SWF eine Umverteilung ist wünschenswert, wenn der Nutzen einer Person vermehrt werden kann ohne den Nutzen einer anderen Person zu reduzieren (Pareto-Effizienz). Problem: in Politikanalysen gibt es in den meisten Fällen Umverteilungen bei denen es Gewinner und Verlierer gibt. Wohlfahrtsökonomen verwenden gerne Kompensationstests: Der Kompensationstests von Kaldor besagt, dass eine Umverteilung superior ist, wenn die Gewinner die Verlierer kompensieren könnten und dennoch besser dran sind. Der Kompensationstests von Hicks besagt, dass eine Umverteilung superior ist, wenn die Verlierer die Gewinner kompensieren könnten, sodass die Umverteilung nicht stattfindet und dabei nicht schlechter dran sind, als würde die Umverteilung stattfinden.

    21. Beispiel: Effizienzkriterien von Pareto, Kaldor und Hicks

    22. Mögliche Kompensationstests Beim Kaldor-Hicks-Scitovsky Test ist eine Umverteilung wünschenswert, wenn (i) die Gewinner die Verlierer kompensieren könnten und dabei noch immer besser dran sind, und (ii) die Verlierer die Gewinner kompensieren könnten, sodass eine Umverteilung nicht stattfindet und dabei noch immer besser dran sind als hätte sie stattgefunden. => Kosten-Nutzen-Analyse und Bewertung von Umweltleistungen. ein Kompensationstest behandelt Gewinner und Verlierer gleich. Es wird keine Rücksicht genommen ob die Umverteilung von ‚Wohlfahrt‘ fair ist.

    23. Was sind Benefits und Kosten? Der Nutzwert/Benefit einer Änderung sind jene Güter und Dienstleistungen, welche sich aus dieser Änderung ergeben und wofür jemand bereit ist auf etwas zu verzichten um es zu bekommen. Wir messen diesen Nutzwert mit der Zahlungsbereitschaft (Willingness To Pay; WTP) Kosten (Cost) sind der Wert von Möglichkeiten auf die verzichtet wird; oder wie viel jemand bereit ist zu zahlen um etwas zu vermeiden. es könnte nur der Wert eines Euros sein, oder noch viel mehr beinhalten, z.B., der Wert ihrer (Frei)Zeit => Die Opportunitätskosten (opportunity cost) einer Aktivität sind gleich dem Nettonutzen ihrer besten Alternative.

    24. !!! Wichtige Konzepte !!! 1) Nutzwert Grenznutzwert Gesamtnutzwert

    25. Interpretation von ökonomischer Effizienz im partiellen Gleichgewichtsmodell

    26. Neo-Klassische Theorie und neuere Entwicklungen

    27. Contingent Valuation Method (CVM) Zusammenfassung: man verwendet einen Fragebogen und befragt direkt die Menschen über ihre Zahlungsbereitschaft bzw. Kompensationsbereitschaft. Vorteile: man bekommt und misst direkt die (Ziel)Variable (Zahlungsbereitschaft). es kann verwendet werden um Nicht-Nutzungswerte zu messen (Options-, Quasi-options-, Existenzwert) Nachteile: es sind leicht Verwechslungen möglich: Menschen sind nicht gewöhnt Umweltleistungen zu bewerten. Bias: strategische Antworten, Bezugspunkt, Zusammenhänge, etc. Eine gute CVM-Befragung ist sehr schwierig zu machen.

    28. Travel Cost Method (TCM) Mit der Haushaltsproduktionsfunktion (HPF) werden Veränderungen im Konsum von Gütern und Dienstleistungen untersucht, die entweder substitutiv oder komplementär zu den Umweltgütern stehen. Die Reisekosten zum Erholungsgebiet werden genommen um ein Maß für die Zahlungsbereitschaft für das Erholungsgebiet zu bekommen; das Reisen verhält sich komplementär zum Erholen. HPF wird auch genommen, wenn störende Einflüsse abgewendet werden sollen (z.B. Luftfilter, Wasseraufbereiter, Lärmschutz, etc.); letztere sind Substitute.

    29. andere Methoden und Alternativen Hedonische Preise: Wie kann der Wert eines Eigentums genutzt werden, um die Kosten einer Verschmutzung zu schätzen? Annahme: in einer offenen Stadt mit völliger freier Mobilität, => der Nutzen müsste überall gleich sein, was bedeuten würde, dass die Landpreise exakt die Verschmutzung kompensieren; in einer geschlossenen Stadt, die Verringerung von nicht-uniformer Verschmutzung würde sowohl die Landpreise als auch den Nutzen der Menschen beeinflussen. Ökologischer Fußabdruck: Kritik an der neoklassischen Herangehensweise: Angebot - Nachfrage - oder relative Knappheiten; Menschliche Präferenzen - oder was Menschen wollen; Die Produktion von Gütern erfordert Ressourcen welche in ha/Kopf ausgewiesen werden. Der Weltkonsum braucht ca. 2.8 ha/Kopf, wobei nur 2.1 ha/Kopf zur Verfügung stehen?!??!

    30. 5 Typen einer Projektevaluierung 1) einstufige Nutzen-Kosten Analyse 2) komplette Nutzen-Kosten Analyse 3) Kosteneffektivitätsanalyse 4) Impact Analyse 5) Multikriterien Analyse ad 1) evaluiert ob der Nutzen die Kosten überwiegt. wenn der Nutzen die Kosten überwiegt, dann wird das Projekt durch die Analyse positiv bewertet. sie bietet ja-nein Antworten, aber sagt nichts darüber aus wie groß/klein das Projekt sein soll.

    31. einstufige versus komplette BCA

    32. Kosteneffektivitätsanalyse (3), Impact Analyse (4) und Multikriterien Analyse (5) (3) versucht ein bestimmtes Ziel mit den geringst möglichen Kosten zu erreichen. es wurde oft festgestellt, dass wenn alle gleich behandelt werden, es oft sehr teuer werden kann. (4) Quantifiziert die Konsequenzen eines Projektes. sie versucht nicht alle Aspekte des Projektes zu monetarisieren; sollte überwiegend auf wissenschaftliche Studien aufbauen. (5) Alternative Politikoptionen werden anhand von Kriterien (ökonomische, ökologische, soziale, etc.) gereiht, sodass mehrere Ziele erreicht werden können. Die Reihung erfolgt aufgrund der Präferenzstruktur von Experteneinschätzungen, Stakeholdern, oder Referenden.

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